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Projektbuch

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Neubau
PIER WEST
Flughafen Wien-Schwechat

Um das prognostizierte Passagieraufkommen am Flughafen Wien-Schwechat bewältigen zu können, wurde eine Erweiterung des Flughafengebäudes geplant.
Die Ausbauphase sah daher die Errichtung des Pier West-Gebäudes bei Einsatz von Fluggastbrücken, inkl. einer Verbindung zum Hauptgebäude vor.
Die Flugzeuge sind über Fluggastbrücken, geschützt vor Witterungseinflüssen und ohne Verwendung von Treppen, direkt von der Abfertigungsebene aus erreichbar.
Die funktionelle Gliederung sieht einen Keller, eine Vorfeldebene, eine Zwischenebene und eine Abfertigungsebene vor.
Parallel zum Passagiersteg verläuft unter dem Vorfeld ein Kollektor der den bestehenden Kollektor mit dem Pier West verbindet. Aus dem Kollektor werden die heizungs-, kälte-, sanitär- und elektrotechnischen Versorgungssysteme in die Kellerebene des Pier West eingeleitet.

Die elektrische Energieversorgung für den Pier West erfolgt über den neu errichteten 20 kV-Hochspannungsring im Kollektor. Die neue Trafostation 18 ist somit zwischen E-Zentrale und Station 21 eingebunden.
Es sind vier Transformatoren mit je 1250 kVA vorhanden.

Die Wärmeversorgung erfolgt aus dem flughafeneigenen Fernwärmenetz (150 Grad Celsius Vorlauftemperatur). In der Kellerebene befindet sich die Umformerstation. Der Gesamtwärme
bedarf des Pier West beträgt ca. 3.900 kW.

Die Klimawasserversorgung erfolgt von der flughafeneigenen Kältezentrale über den Medienkollektor von der Halle
Süd. Die Anschlussleistung beträgt ca. 2.500 kW.
Die Frischluftansaugung und die Fortluftausblasung erfolgt über die Emporeebene (Dachebene) des Pier West und ist für eine Luftmenge von ca. 360.000 m³/h ausgelegt.
Die Frischluft wird dabei in die Kellerebene in die Schublüfterzentrale gesaugt.
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