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Projektbuch

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Neubau
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Flughafen Wien-Schwechat

Um das prognostizierte Passagieraufkommen am Flughafen Wien-Schwechat bewältigen zu können, wurde eine Erweiterung des Flughafengebäudes geplant.
Die Ausbauphase sah daher die Errichtung des Terminal Nordost bei Einsatz von 17 Fluggastbrücken, inkl. einer Verbindung zum bestehenden Flughafengebäude vor.
Die Flugzeuge sind über Fluggastbrücken, geschützt vor Witterungseinflüssen und ohne Verwendung von Treppen, direkt von der Abfertigungsebene aus erreichbar.
Die funktionelle Gliederung sieht eine Gepäckförderanlage in U1/U2 des Terminals und in E0 des Pier Süd vor.
In Ebene E0 ist der Ankunftsbereich und in E1 des Terminals der Check in Bereich vorgesehen. In den Ebenen E2 und E3 sind die Schengen und No-Schengen Bereiche untergebracht. In der Ebene E4 befinden sich im Terminal und Pier die Haustechnikzentralen. Aus dem Kollektor im Terminal werden die heizungs-, kälte-, sanitär- und elektrotechnischen Versorgungssysteme in die Kellerebene des Terminals eingeleitet.

Die elektrische Energieversorgung für den Terminal und Pier erfolgt über den neu errichteten 20 kV-Hochspannungsring im Kollektor. Die neue Trafostation 8 für Terminal und Station 25 für den Pier sind somit in den Süd- und Nordring eingebunden.

Es sind vier Transformatoren (Station 8) und drei Transformatoren (Station 25) mit je 1250 kVA vorhanden.

Die Wärmeversorgung erfolgt aus dem flughafeneigenen Fernwärmenetz (150 Grad Celsius Vorlauftemperatur). In der Kellerebene befinden sich die Umformerstationen. Der Gesamtwärme bedarf des Skylink beträgt ca. 11.000 kW.
Die Klimawasserversorgung erfolgt von der neuen flughafeneigenen Kältezentrale über den Medienkollektor von RINO. Die Anschlussleistung beträgt ca. 12.000 kW.
Klima- und Lüftungsanlagen für die unterschiedlichen Bereiche im Terminal und Pier Süd sorgen für eine Gesamtluftmenge von ca. 900.000 m³/h.
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