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Projektbuch

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Kunsthistorisches Museum
Neuaufstellung der Kunstkammer

Die Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums beherbergt einen weltweit absolut einzigartigen Bestand an Goldschmiede-arbeiten, Kleinbronzen, Skulpturen, Drechselarbeiten aus Elfenbein-, sowie an edlen Prunk- und Steingefäßen, Tapisserien und so mancher Kuriosität.

Das Kunsthistorische Museum wurde im späten 19. Jahrhundert als Tages-lichtmuseum geplant. Die Besucher mussten bei Dunkelheit oft schon am Nachmittag die Räume verlassen. 2002 schließlich waren die baulichen und technischen Gegebenheiten in der Kunstkammer so weit veraltet, dass die Sammlung komplett geschlossen werden musste. 2008/09 soll die neue Kunstkammer in voller Pracht wieder eröffnet werden. Sie wird technisch auf den letzten Stand gebracht.

Phantasie braucht Licht,
Luft und Wärme.


Die Kunstwerke sollen nach den aufwendigen Restaurierungen auch adäquat präsentiert werden. Die Vielfalt der Materialien erfordert eine große Zahl spezieller Vitrinen, die klimatischen, licht- und sicherheits-technischen, sowie ästhetischen Ansprüchen gleichermaßen gerecht werden müssen.

Neben Einbau spezieller Lichtsysteme sind Maßnahmen zur Temperierung, Lüftung und Klimatisierung der Räume erforderlich. Die Generalsanierung des neuen Wunderraumes der Phantasie ist mit rund 8 Millionen Euro budgetiert.

Luftmenge: 20.000 m³/h
DEC- Klimaanlage mit 8.000 m³/h.
Wärmeversorgung: erfolgt aus dem Fernwärmenetz der FWW (Fernwärme Wien GmbH) mit 144 kW.
Eigenkälteversorgung: 179 kW
Rückkühlung mittels Fortluft
Befeuchtung mittels HighPur Hochdrucksystem
Bauteilheizung und Bauteilkühlung.
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